Fallstudie

AVEC beherrscht die Elemente mit AMR


Auf einen Blick:

  • Die Alaska Village Electric Cooperative (AVEC) liefert Strom an isolierte Gemeinden.
  • Aufgrund der strengen Witterungsbedingungen sind die Behebung von Ausfällen und das Ablesen von Zählern ein teurer und aufwändiger Prozess.
  • Die AMR-Technologie ermöglicht AVEC, einen großen Teil dieser Arbeit aus der Ferne zu erledigen.


Die Herausforderung:

Für das Stromversorgungsunternehmen Alaska Village Electric Cooperative (AVEC) ist das Ablesen und Warten der Stromzähler seiner Kunden alles andere als unkompliziert.

In den zweiundfünfzig abgelegenen Gemeinden, die es in der Wildnis von Alaska betreut, müssen die Zähler widerstandsfähig genug sein, um Temperaturen standzuhalten, die von sengenden 35 Grad im Sommer bis zu minus 40 Grad im Winter, wenn der Schnee die Anwesen oft vollständig unter sich begräbt, reichen.

Auch der Zugang ist ein Problem, denn die überwiegende Mehrzahl der Gemeinden ist nur auf dem Luftweg erreichbar. Techniker, die sich in diese Region begeben, treffen oft ihre eigenen Vorkehrungen und bleiben in Notunterkünften, die Kraftwerken angegliedert sind.

Die Lösung:

Unter Umständen wie diesen kommt die Technologie der automatisierten Zählerablesung (AMR) von Elster Electricity zu ihrem Recht. Die AVEC hat damit begonnen, AMR flächendeckend einzuführen – eine Initiative, die nach Aussage des CEO, Meera Kohler, eine Reihe echter geschäftlicher Vorteile mit sich gebracht hat.

Mit AMR-Geräten, die in ihren Kraftwerken und entlang der Verteilungsleitungen installiert sind, ist die AVEC in der Lage, die Daten, die an ihren Stammsitz in Anchorage zurückgeleitet werden, zu nutzen, um aus der Ferne zu diagnostizieren, wo und weshalb es zu Ausfällen und zu anderen technischen Störungen kommt.

„Dies bedeutet, dass ein Techniker, wenn wir ihn schließlich einfliegen müssen, richtig ausgerüstet ist, und dass er weiß, was getan werden muss, wenn er dorthin gelangt“, sagt Kohler.

Auch ein Lastabgleich aus der Ferne ist möglich, um die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen von vorneherein zu verringern.

Wegen des schwierigen Klimas ist es auch relativ teuer, einen Zähler vor Ort auszulesen oder abzuschalten. Dieser Vorgang kostet die AVEC traditionell 1 US-Dollar pro Ablesung. Durch AMR werden diese Kosten drastisch gesenkt.

„Wir können den Strom jetzt jederzeit abschalten, müssen niemanden mehr damit beauftragen, die Zähler abzulesen, können den Ablesezyklus beschleunigen und mehr wie ein normales Stromversorgungsunternehmen arbeiten“, sagt Kohler.

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